Die Wollbacher Kirche wird im Jahre 1275 erstmals erwähnt. Sie war St. Cyriak und Mauritius geweiht. Ein Besuch lohnt sich, unsere Dorfkirche ist stets geöffnet. Bei Eintritt in die Kirche geht der erste Blick auf das wieder geöffnete gotische Ostfenster hinter dem Altar, das von Valentin Feuerstein gestaltet wurde. Es zeigt die beiden evangelischen Sakramente: die Taufe und das Abendmahl.

Die vier Südfenster, wurden ebenfalls vom Kunstmaler Valentin Feuerstein gefertigt. Dargestellt werden
- die Schöpfung der Welt und der Sündenfall,
- die Arche Noah und Abraham unter dem Sternenhimmel,
- eine Szene aus dem Leben von Mose
- die Bergpredigt Jesu und das Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld.
Auf der Südseite des Kirchenschiffes können Sie ein Kreuzigungs- und Auferstehungsfresko von J. Stutz (Liestal) bewundern, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gemalt wurden. Die überstrichenen Wandbilder wurden bei der Renovierung der Kirche 1978 bis 1980 restauriert.
Der Kirchturm hatte ursprünglich drei Stockwerke. Zu Neujahr 1595 läuteten dort erstmals zwei Glocken von Sebald Hoffmann aus Basel. Der Turm wurde im Jahre 1831 um ein Geschoss aufgestockt und erhielt den heutigen Turmhelm. 1922 wurden die heute im Turm befindlichen Gussstahlglocken durch den Bochumer Verein gegossen. Außerdem befinden sich die Sakristei und das Turmmuseum im Turm.
Ein Highlight zur Meditation sind unsere Paramente. Diese wurden von Christel Schmuck aus Erlenbach/Main für die Wollbacher Kirche entworfen und gefertigt. Die kirchenjahreszeitlich nicht benötigten Antependien für Altar und Kanzel befinden sich in vier Glasvitrinen an der Nordwand.
Auf der Kasualientafel unter der Treppe zur Empore stellen sich die Konfirmanden und Konfirmandinnen, die getauften Kinder und die getrauten Paare vor. Ebenso sind die Verstorbenen des Kirchenjahres ersichtlich.







